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Onsite-Optimierung

Grundlagen SEO

Die Suchmaschinenalgorithmen werden laufend verändert und die Suchmaschinenoptimierung gestaltet sich als eine dynamische und fortwährende Aufgabe um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der andauernden Optimierung schaffen die nötige Grundlage um vorausschauende Entscheidungen treffen und auswerten zu können.

Kurz vor Anfang des Jahres 2000 hat es genügt, wenn man auf seiner Webseite die Meta-Tags der Beschreibung und Keywords mit den wichtigsten Begriffen ‘gefüttert’ hat. Bis heute denken noch sehr viele Webmaster so und beschränken somit ihre Webseite eine gezielt hohe Platzierung zu erhalten. Tatsache ist, dass einige Suchmaschinen die Meta-Tags wegen ‘keyword-stuffing’ ignorieren. Somit werden diese Angaben nie zur Verwendung kommen.

Unter den zahlreichen verschiedenen HTML-Elementen die in die Bewertung einfließen sind vor allem der Titel einer jeden Seite, korrekte Alternativtexte für Bilder und der Body-Bereich mit seinem Inhalt hervor zu heben. Der Inhalt als Text wird in der Bewertung deutlich höher gewichtet. Ein Text der die wichtigsten Suchbegriffe für die Seite im richtigen Verhältnis enthält hat sehr viel höheres Gewicht als eine Seite mit zwei oder drei Sätzen. Die Verwendung von Überschriften (h1 und h2) sowie das fetten einzelner wichtiger Suchbegriffe im Text sollten ebenso Verwendung finden wie die Meta-Tags der Robots und der Sprache. Die Nutzung von Tabellen-Elementen sollte grundlegend überdacht werden, gerade wenn die Seite schon eine große Anzahl Informationen enthält. Tabellen benötigen für die Darstellung im Verhältnis zu eigen definierten DIVs weniger Zeichen um sie darzustellen.

Der Aufbau der Website, also die Struktur der Webseiten, sowie deren Design und Dokumententyp sind weitere wichtige Aspekte die von den Suchmaschinen bewertet werden. Ein sauberer (fehlerfreier) Quelltext wird besser bewertet und die Auswahl der richtigen Verzeichnisnamen die als ‘Visible’-URL im Adressfeld des Browsers auftauchen und von den Suchmaschinen verarbeitet werden nehmen ebenfalls Einfluss. Das Layout sollte schlank gestaltet werden. Je weniger Zeichen Sie hier verwenden umso mehr Platz bzw. Zeit haben die Suchmaschinen den eigentlichen Inhalt zu verarbeiten.

Alle Inhalte die nicht in Textform auf der Webseite verwendet werden, also Bilder, Java-Applets und ähnliches, sollten ausführlich mit den dafür zur Verfügung stehenden Attributen beschrieben werden. Um den Inhalt aufzulockern oder Zusammenhänge darzustellen kommt man um Grafische Elemente nicht immer herum, deshalb sollte hier das Alternativ-Attribut mit der nötigen Beschreibung ausgestattet werden. Die Verwendung von Frames und IFrames sollte unterbleiben oder als für die Robots nicht zugängliche Alternative angeboten werden. Suchmaschinen können diese Inhalte nicht verarbeiten. Dies gilt auch für Inhalte in Flash oder so genannte Imagemaps. Für diesen Fall bietet sich der NoFrame-Tag an, dessen Wirkung auf die Suchmaschinen aber umstritten ist.

Doppelte Inhalte verhindern

Doppelte Inhalte (duplicate content) werden häufig diskutiert und Fragen bezüglich dieses Themas gestellt. Als gewissenhafter Webmaster und Urheber von Beiträgen stellt sich die Frage was passiert wenn die eigenen Inhalte auf anderen Webseiten auftauchen. Berechtig, wenn man bedenkt, dass die Suchmaschinen dies als Bewertungskriterium berücksichtigen und ab einem bestimmten Anteil von duplicate content ‘anschlagen’. Doch wer wird ‘im Normalfall’ abgestraft? In den meisten Fällen ist es die Seite welche den Inhalt als letzte veröffentlicht hat. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die ältere Seite - ‘im Normalfall’ der Urheber - nichts zu befürchten hat. Aber leider gibt es auch ‘Ausnahmen’...

Was kann man nun tun um sich vor doppelten Inhalten im Internet zu schützen und die eigenen Webseiten keinen Schaden nehmen? Einen wirksamen Schutz vor dem kopieren des Quelltextes der Webseite und somit deren Inhalten gibt es nicht. Es gibt aber trotzdem eine Möglichkeit weitgehend vorzubeugen: Eine Anmeldung der Webseite bei den Webmastertools bei Google und das einstellen einer Sitemap sind ein erster Schritt. Die Anmeldung geht schnell und einfach, eine Sitemap lässt sich mit Tools schnell erstellen und einsetzen. Am besten ist von vornherein die Verwendung eines Tools, welches auf der Webseite installiert wird und über das Backend oder per Cronjob automatisiert eine aktuelle Sitemap der Seite erstellt. Google lädt die Sitemap in unregelmäßigen Abständen herunter, aber es besteht die Möglichkeit die Sitemap immer wieder neu einzureichen, ob dies aber das erneute laden beschleunigt ist fraglich.

Von Anfang an Anmelden

Wer seine Webseiten von Beginn an bei den wichtigsten Diensten anmeldet und die Daten mit den zur Verfügung stehenden Tools den Suchmaschinen aktualisiert liefert bekommt als Urheber seiner Inhalte in den wenigsten Fällen Probleme. Werden trotzdem mal Inhalte gesichtet, so sollte erstmal nach einem Backlink zur Quelle gesucht werden. Ist dieser vorhanden und korrekt besteht ebenfalls kaum Gefahr, da hier eine Beziehung als Hinweis zur Nachricht von den Suchmaschinen gewertet wird. Das bedeutet jemand hat auf einer Webseite etwas interessantes gefunden und es ganz oder Auszugsweise mit Quellenangabe und Backlink selbst publiziert. Hier muss nun jeder Webmaster für sich selbst entscheiden ob er dies als korrekt empfindet, aber die Suchmaschine wird hier wegen doppelter Inhalte voraussichtlich keine Abwertung vornehmen, auf keiner Seite.

Webseiten melden

In manchen Fällen kommt es vor, dass man eine seiner Seiten in kompletter Form auf einer anderen Domain wiederfindet. Es wurde also der gesamte Quelltext mit samt CSS-Datei kopiert und veröffentlicht. Hier empfiehlt es sich über die Webmastertools die Seite bei Google zu melden. Hierbei kann man den Grund angeben und die eigene URL der Originalseite angeben. Die fremden Seiten werden dann gesperrt und das Ranking der eigenen Webseiten nimmt keinen Schaden. Da Google auch das Alter einer Website beziehungsweise den geänderten Seiten nahezu genau feststellen kann, ist es auch möglich zu erkennen welcher Inhalt wo zuerst veröffentlicht wurde.

Um mit der ewigen Veränderung Schritt halten zu können ist es ratsam sich am Tag eine halbe Stunde in einschlägigen Foren umzusehen und die Beiträge zu lesen. Ein eigenes Controlling ist ebenso wichtig und sollte entsprechend ernst genommen werden, um bisherige Veränderungen auswerten zu können.

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