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Onsite-Optimierung

Onsite Optimierung - was und wie...

Die onsite-Optimierung beschreibt die Optimierung des Quellcodes der Website. Generell sollte man sich über dieses Thema schon Gedanken machen, wenn man die eigentliche Website und deren Inhalte plant. In erster Linie sollte man darauf achten, dass der Quellcode 'sauber' ist. Das bedeutet, dass Sie weder Elemente verwenden die Sie nicht benötigen bzw. verwenden noch dass Sie Elemente die auch nur die geringste Wertigkeit besitzen weglassen. Unnötig sind zum Beispiel Elemente aus diversen HTML-Editoren mit denen man seine Website zusammen klicken kann und sich am Ende nur den Quelltext 'ausspucken' lässt. Nötige Elemente sind z.B. die META-TAGs mit denen Sie ganz gezielt Informationen an die Suchmaschinen übergeben.

Für und wieder bei Art und Weise der Optimierung liest man immer wieder. Google zum Beispiel wertet die META-TAGs für z.B. Keywords gar nicht oder nur schwindend gering. Andererseits macht es aber Sinn diese TAGs weiterhin zu verwenden um in den übrigen Suchmaschinen besser gewertet zu werden. Durch bessere Platzierungen in diesen Suchmaschinen und Einblendung auf vorderen Seiten steigt auch die Relevanz bei Google für Ihre Website. Neben den META-TAGs die wir üblicherweise kennen gibt es noch die Dublin Core Metadata Initiative. Diese beschäftigt sich mit den META-Daten von Websites und stellt einen Editor zum erstellen von DC META-Daten zur Verfügung. Diese können dann auf der Website im Header unter den eigentlichen META-TAGs eingebaut werden. Grundsätzlich scheint es immer ratsam soviel Informationen wir möglich zur Verfügung zu stellen. Dies gilt sowohl für den Inhalt der Website als auch für die entsprechenden Header der einzelnen Seiten.

Jede einzelne Seite zu optimieren muss Ihr Ziel sein. Wenn Sie auf jeder Seite die gleichen META-Daten verwenden wirkt sich dies mit Sicherheit nicht positiv auf die Platzierung in Suchmaschinen aus. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Enthält jede Seite die Informationen die Sie im Header jeder Seite angeben? Wohl kaum. Somit ist ganz klar, dass man für jede einzelne Seite (nur) auf die jeweiligen Inhalte eingeht. Keyword und Beschreibung der einzelnen Seiten sollten also wohl überlegt sein. Das bedeutet auch, das man sich darüber Gedanken macht mit welchen Suchbegriffen die potentiellen Besucher suchen und bei welchen Begriffen Sie gefunden werden möchten. Hierzu finden Sie im Internet so genannte Keyword-Tools mit denen Sie Begriffe auf Popularität und Mitbewerber prüfen können.

X-Robots Tag im HTTP-Header

Nachdem Yahoo angekündigt hat, dass Metatags zukünftig auch in HTTP-Header ausgelesen werden folgt Google ebenfalls diesem Vorgehen. Es können nun also auch Metatags innerhalb eines HTTP-Headers übermittelt werden, während dies in der Vergangenheit nur über die Metatags in der HTML-Seite möglich war. Von Vorteil ist dies explizit für PDF-Dateien, Dateien die heruntergeladen werden können und Bildern, da ihnen nun explizit Informationen zugewiesen werden können. Sinnvoll erscheint dies, wenn man die Indexierung dieser Daten verhindern möchte. Früher musste hierfür ein Ordner angelegt werden, welcher in der robots.txt für die Suchmaschinencrawler ausgeschlossen wurde. Der X-Robots Tag ermöglicht also eine Indexierung auf Dateiebene.

Durch die Einführung des X-Robots Tags wird aber auch mehr Aufwand bei der Kontrolle von Backlinks auf die Suchmaschinenoptimierer zukommen. Beispielsweise bei der Suche nach ‚nofollow’. Hier muss jetzt nun auch der HTTP-Header aufgerufen und untersucht werden. Bisher langte es den HTML-Quelltext aufzurufen und nach ‚nofollow’ zu suchen.

Inhalte ausrecheind formatieren

Der Inhalt jeder einzelnen Webseite ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung durch die Suchmaschinen. Die Seite soll dem Besucher ausreichend Informationen zum Thema liefern. Damit diese Inhalte vom Besucher bequem aufgenommen werden können ist eine ausreichende Formatierung sinnvoll. Dies fängt an mit der Verwendung der Überschrift h1 in der das wichtigste Keyword der einzelnen Seite vorhanden sein sollte. Je mehr Text zum Thema vorliegt um so feiner sollte gegliedert werden, damit die einzelnen Punkte besser zur Geltung kommen. Für die einzelnen Punkten sollten Überschriften in h2 und wenn in diesen Punkten gegliedert wird die Überschrift h3 gewählt werden, die ebenfalls das wichtigste Keyword enthalten können.

Die sinnvolle Gliederung scheint eine höhere Gewichtung bekommen zu haben, wenn man den Beiträgen der letzten Tage zum Thema Überschriften glauben darf. Die Überlegung, dass eine Überschrift aber mehr Wert sei als eine andere ist allerdings fragwürdig. Die höchste Wertung sollte eigentlich erzielt werden, wenn die zur Verfügung stehenden Überschriften ausreichend und sinnvoll gesetzt wurden. Dabei kann es wohl vorkommen, dass eine Überschrift öfter vorkommt als die Übrigen, aber die ausschließliche Verwendung von zum Beispiel h3 erscheint weniger angebracht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Platzierung in Suchmaschinen zu erhöhen. Einige davon sind dabei ungewünscht und sollten besser nicht angewendet werden. Früher oder später werden diese Methoden erkannt und der Schaden der dann zu erwarten ist kann durchaus höher sein als man erwartet. Verstecken Sie also niemals Text. Weder hinter Bildern noch 'hinter' dem Hintergrund (weiße Schrift auf weißem Grund). Leiten Sie Robots besser nicht um (Cloaking), denn es wird Ihnen nicht immer gelingen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Inhalte und bauen Sie diese entsprechend aus.

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